Geschichte des Tabaks – So entstand das Rauchen

Rauchen, Schnupfen, Dampfen – der Konsum von Nikotin ist aus der heutigen Zeit kaum mehr wegzudenken. Angefangen hat alles mit Tabakpflanzen, die bereits von den amerikanischen Ureinwohnern verwendet wurden. Wie ging es dann weiter? In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige zur Geschichte des Tabaks, des Nikotins und des Rauchens.

trocknende Tabakblätter
Die Wurzeln des Tabaks reichen bis zu den Ureinwohnern Amerikas zurück.

Die wichtigsten Fragen zur Geschichte des Tabaks

Wo liegt der Ursprung des Tabaks? Wer hat ihn nach Europa gebracht? Und auf welche Arten wurde er im Laufe der Jahre konsumiert? Im Folgenden geben wir Ihnen Antworten auf all diese und noch mehr Fragen.

Woher kommt der Tabak?

Tabakpflanzen kamen erstmals in Nord- und Südamerika vor. Die Wurzeln gehen zurück bis zu den Ureinwohnern Amerikas, die den Tabak bei medizinischen, spirituellen oder kultischen Ritualen einsetzten. Die Konsumformen waren vielfältig – vom Rauchen bis hin zum Kauen und Schnupfen.

Wie kam der Tabak nach Europa?

Seinen Weg nach Europa fand der Tabak vor etwa 500 Jahren. Zu dieser Zeit brachten vermutlich spanische und portugiesische Seefahrer die Pflanze mit in die Heimat. Von dort aus verbreitete sie sich rasch weiter – über Europa bis in die ganze Welt. Bereits damals stieß das Konsummittel auf kontroverse Meinungen: Während einige Warnungen aussprachen und über die Rauchbelästigung klagten, sahen andere ein Genuss- und Heilmittel im Tabak.
Übrigens: Mit der Einführung des Tabaks in Europa nahm auch die Geschichte des Nikotins ihren Lauf. Doch woher kommt diese Bezeichnung? Der französische Diplomat Jean Nicot brachte den Tabak im 16. Jahrhundert von Portugal an den französischen Hof. Er setzte große Hoffnung in die Pflanze als Heilmittel und beschrieb erstmalig dessen medizinische Wirkung. Von ihm stammt die botanische Bezeichnung „Nicotiana tabacum“ und damit der Name des Wirkstoffs Nikotin.

Infografik zur Geschichte des Tabaks

Geschichte des Rauchens: Der lange Weg zur Zigarette

Zu Beginn der europäischen Tabakgeschichte stand das Pfeifenrauchen im Vordergrund. Da Tabak einen vergleichsweise geringen Preis hatte und bald auch in Europa angebaut werden konnte, war er nach gewisser Zeit ebenfalls für soziale Unterschichten zugänglich – wenn auch in gestreckter Form und damit in schlechterer Qualität.Im 18. Jahrhundert entwickelte sich das Schnupfen von Tabak zum Trend – vor allem in höfischen Kreisen, denn dort galt es als gesundheitsfördernd und schick. Als nächstes folgte mit der Zigarre ein weiteres Statussymbol rund um den Tabakkonsum. In Spanien gab es bereits am Anfang des 18. Jahrhunderts große Zigarrenmanufakturen. Die Verbreitung in Europa kam allerdings erst gegen Beginn des 19. Jahrhunderts zustande.Den Sprung zum Massenkonsumgut schaffte der Tabak mit der Zigarette. Ursprünglich waren es die Mitarbeiterinnen der Tabakmanufakturen, die Tabakreste in gewöhnliches Papier einwickelten, um auf billige Art und Weise in den Genuss des Nikotins zu kommen. Die maschinelle Herstellung der Zigarette nahm in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihren Lauf – in Deutschland beispielsweise wurde im Jahr 1862 die erste Zigarettenfabrik in Dresden eröffnet. Die Zigarette wurde nach und nach zum alltäglichen Konsummittel, das für nahezu alle Schichten erschwinglich war. Den endgültigen Durchbruch erlangte die industriell gefertigte Tabakzigarette in den Schützengräben des 1. Weltkriegs. Einerseits da Pfeifen dort schwierig zu nutzen waren, andererseits da jede Nation Zigaretten als Rationen ausgaben.Gut zu wissen: Eine weitere Konsumform ist das Tabakkauen. Dies war insbesondere bei Seeleuten und Bergarbeitern beliebt, denn sie durften aus Sicherheitsgründen in der Regel nicht rauchen.

So sieht der Tabakkonsum heute aus

Ein großer Meilenstein in der Geschichte des Rauchens war die E-Zigarette. Bis zu ihrem Durchbruch gab es bereits zahlreiche Patente und Ideen für eine „rauchlose Zigarette“, die allerdings alle ohne Erfolg blieben. Der chinesische Apotheker Han Li (auch: Hon Lik) schaffte im Jahr 2004 die Sensation und brachte die erste E-Zigarette auf den chinesischen Markt, gefolgt vom weltweiten Export. Warum? Kurz zuvor war der Vater von Ihm leider an raucherbedingtem Lungenkrebs verstorben und Hon Lik, auch schwer kettenrauchend, hat versucht sich selbst das Rauchen abzugewöhnen und so fast zufällig eine Alternative zum Rauchen erfunden.

Seitdem steigerte sich die Popularität der E-Zigarette nach und nach, während sie heute längst zur Normalität gehört. Außerdem stoßen wir auf weitere Konsumformen: Angefangen beim Shisha-Rauchen über das Nikotinpflaster bis hin zum Tabakerhitzer.

Tipp: In unserem Blog erfahren Sie, aus welchen Gründen sich der Einstieg ins Dampfen lohnt und was Sie als Anfänger beim Umgang mit der E-Zigarette beachten müssen.

Geschichte des Tabaks und Nikotins: Was wir daraus lernen

Ob Pfeife, Tabakzigarette oder E-Zigarette – eins haben alle gemeinsam: Der Hauptwirkstoff des Tabaks, das Nikotin, soll konsumiert werden. Dabei hat das Dampfen einen entscheidenden Vorteil, der den Höhepunkt in der langen Geschichte des Tabaks darstellt: Es ermöglicht die Aufnahme von Nikotin ohne unangenehm riechenden und lästigen Qualm und ohne die Schadstoffe einer Zigarette.

Im Gegenteil: Die verschiedenen Liquids bringen einen angenehmen Geruch mit sich, der je nach Geschmacksrichtung variiert. Angefangen bei süßen Liquids über Vanille-Liquids bis hin zu Menthol-Liquids – Sie entscheiden was Ihnen am besten gefällt.

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Thomas Mrva happy liquid

Thomas Mrva

Geschäftsführer und Mitgründer von happy liquid.
Mediziner, Dampfer, Vorsitzender im DIN-Arbeitskreis
„E-Zigarette und Liquids für E-Zigarette“, 2. Vorsitzender
des „Bündnis für Tabakfreien Genuß e.V.“


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