Liquids selber mischen: Die sichere Anleitung mit Tipps, Kosten & Profi-Know-how
Wenn du dein Liquid selber mischen möchtest, bist du nicht allein: Viele Dampferinnen und Dampfer schätzen die volle Kontrolle über Geschmack, Nikotinstärke und Konsistenz und fühlen sich dabei ein bisschen wie im Minilabor. In diesem Beitrag erfährst du Schritt für Schritt, wie du E-Liquid selbst mischen kannst, welche Sicherheitsregeln wirklich wichtig sind, was es kostet, und welche einfacheren Alternativen es gibt.
Da happy liquid alle E-Liquids in München im eigenen Labor entwickelt und produziert, bekommst du hier verlässliche Infos direkt aus der Praxis – ohne Mythen, ohne gefährliche Tipps.

Inhaltsverzeichnis
- Warum überhaupt Liquid selber mischen?
- Liquid selbst mischen aus Base & Aroma: Das brauchst du
- Schritt-für-Schritt-Anleitung: So machst du Vape-Liquid selber
- Ist es wirklich kostengünstiger, Liquids selber zu mischen?
- Alternative Methoden: Für alle, die sicher & unkompliziert Liquid selbst mischen wollen
- Wie kann ich Liquids selber mischen & sicher vapen?
- FAQ: Die wichtigsten Fragen zum Liquid selber mischen
Warum überhaupt Liquid selber mischen?
Viele Dampfer mischen ihr Vape-Liquid selbst, weil sie:
- Aroma und Intensität genau selbst bestimmen wollen,
- Geld sparen möchten,
- große Mengen herstellen,
- Nikotinstärke individuell anpassen wollen oder
- Lust am Experimentieren haben.
Aber: Liquid selbst mischen erfordert Sorgfalt und Wissen, besonders, wenn Nikotin im Spiel ist. Wer Fehler vermeidet und hochwertige Zutaten nutzt, bekommt ein gutes Ergebnis. Wer ungeeignete Aromen verwendet oder ungenau mischt, riskiert gesundheitliche Probleme.
Liquid selbst mischen aus Base & Aroma: Das brauchst du
Als Dampfer kannst du aus Basis und Aroma ohne allzu großen Aufwand ein eigenes Liquid mischen. Dabei ist ein grundlegendes chemisches und medizinisches Wissen gefragt, um kein Risiko einzugehen und ein sicheres Liquid zu kreieren. Wir verraten dir, was du dafür benötigst und worauf es dabei ankommt.
Für dein erstes selbst gemischtes Liquid benötigst du:
Grundzutaten:
- Liquid Base
- Nikotin-Shots (außer du vapst ohne Nikotin)
- Dein Lieblingsaroma (nicht zu verwechseln mit fertigen Liquids)
Zubehör:
- Behälter/Fläschchen zum Einfüllen deines selbst gemischten Liquids (z. B. 10 ml, 30 ml oder 50 ml)
- Spritzen und Kanülen zum exakten Dosieren
- Etiketten zum Beschriften deiner Fläschchen
- eventuell Pipetten
- Mischtabelle/Online-Rechner
Weitere Hilfsmittel:
Da die Misch-Flüssigkeiten normalerweise recht ölig und klebrig sind und es schnell zu Tropfen kommen kann, sind auch diese Hilfsmittel empfehlenswert, wenn du dein Liquid selbst zusammenmischst:
- Einweg- bzw. Gummihandschuhe
- saugfeste Unterlage
- Küchenpapier zum Aufwischen von Tropfen
Wichtig: Verwende nur geprüfte Aromen und Basen aus dem Fachhandel. happy liquid entwickelt alle Liquids in einem professionellen Labor – genau diese Qualitätsstandards solltest du auch beim Selbstmischen anlegen. Das Sparen am falschen Ende kann sonst ein Risiko für deine eigene Gesundheit bedeuten. Vermeide außerdem, die Substanzen direkt mit der Haut zu berühren.

Liquid Base: Die Grundlage deines selbstgemischten Liquids
Grundlage eines jeden selbstgemischten Liquids ist die Basis beziehungsweise Liquid Base. Ihre Hauptbestandteile sind Propylenglykol (PG) und pflanzliches Glyzerin (VG), die in verschiedenen Verhältnissen anteilig enthalten sein können (z. B. 50/50, 30/70). Die meisten bestehen anteilig auch aus Wasser. Beim Kauf ist die Base in der Regel bereits vorgemischt. Die enthaltenen Mengen an PG und VG beeinflussen Geschmack und Konsistenz des Liquids:
- Propylenglykol (PG) ist eine farblose und klare Flüssigkeit, die du auch in Lebensmitteln und Kosmetikprodukten findest. Im Liquid dient sie als Geschmacksträger und sorgt für den „Hit“ in der Lunge, wie beim Rauchen. Viele Dampfer empfinden einen hohen Anteil in der Base aber oft als „kratzig“. Für Anfänger ist daher ein Anteil von bis zu 50 % PG zu empfehlen.
- Pflanzlichem Glyzerin (VG): Es ist ebenfalls klar und farblos, hat aber einen süßlicheren Geschmack und ist dickflüssiger als PG. Es macht das Liquid zähflüssiger und sorgt für eine stabilere und vollere Dampfentwicklung.
Außerdem benötigst du als zweiten essenziellen Bestandteil ein beziehungsweise mehrere Aromen oder Aromen-Shots. Sie sind in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erhältlich und lassen sich beim Selbermischen grundsätzlich bedenkenlos beliebig miteinander kombinieren. Deiner Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Im Liquid kannst du darüber hinaus die Menge an Aroma selbst bestimmen, je nach gewünschter Geschmacksintensität. Üblich sind je nach Aroma circa 3 bis 15 %. Meist hat jedes Aroma eine eigene Dosierempfehlung, die du auf der Packung oder beim Hersteller nachlesen kannst.
Liquid selber mischen mit Nikotin
Je nachdem, wie viel Nikotingehalt dein Liquid haben soll (üblich sind 0 mg, 6 mg, 9 mg, 12 mg oder 18 mg), benötigst du zudem die passende Anzahl an Nikotin-Shots. Sie sind in der Regel hochdosiert und enthalten 20 mg Nikotin pro ml.

Mit einem Online-Rechner oder anhand einer Mischtabelle kannst du dir das Mischverhältnis beziehungsweise die jeweiligen Anteile an Base, Aroma und Nikotin dann selbst ausrechnen.
Ein Beispiel ohne Nikotin: Du willst 100 ml Liquid selbst herstellen. Das Aroma soll 5 % betragen und du dampfst mit 0 mg Nikotin. Um dieses Verhältnis zu erreichen, musst du beim Selbstmischen 95 ml Base und 5 ml Aroma vermischen. Nikotin benötigst du für diese Mischung nicht.
Beispiel mit Nikotin: Für eine Gesamtmenge von 30 ml Liquid mit 5 % Aroma benötigst du 9 ml Nikotin-Shot, 19,5 ml Base und 1,5 ml Aroma.
Alle „Zutaten“ mischst du dann im richtigen Verhältnis mit Hilfe von Messbecher, Spritzen und Co. einfach selbst zusammen.
Tipp: Ein selbstgemischtes Liquid braucht in der Regel eine Reifezeit, bis es seinen vollen Geschmack entfaltet. Teilweise dauert das bis zu mehreren Wochen. Hier solltest du also zunächst abwarten und es bestmöglich immer wieder testen, um den idealen Reifegrad des Liquids für deinen persönlichen Geschmack zu finden. Im Gegensatz zu vorgemischten Liquids solltest du damit also nicht direkt losdampfen. Lagere das selbergemischte Liquid am besten an einem trockenen, dunklen Ort über 20 °C.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So machst du Vape-Liquid selber
Egal ob du ein komplettes Anfänger-Setup oder schon Erfahrung im Mischen hast: Mit dieser Anleitung kannst du E-Liquid sauber, sicher und korrekt selber mischen.
Schritt 1: Arbeitsplatz vorbereiten
Bevor du loslegst, sorge dafür, dass dein Setup sicher ist:
- Wasche deine Hände und ziehe Handschuhe an, denn Nikotin und Aroma sind hochkonzentriert.
- Wische die Arbeitsfläche ab und schütze sie mit Küchenpapier oder einer saugfähigen Unterlage.
- Stelle Fläschchen, Aroma, Base und Nikotin bereit.
- Lege auch Etiketten zurecht.
- Wichtig: Halte Kinder und Haustiere fern.
Schritt 2: Fläschchen vorbereiten
- Entscheide dich für eine Gesamtmenge (z. B. 30 ml oder 100 ml).
- Das Fläschchen sollte leer, trocken und lebensmittelecht sein.
- Spüle es kurz durch, wenn du nicht sicher bist, ob es sauber ist.
Schritt 3: Aroma dosieren
Das Aroma kommt immer zuerst in die Flasche. Das erleichtert später das gleichmäßige Mischen.
- Checke die Dosierempfehlung des Herstellers (meist 3 – 15 %).
- Messe das Aroma mit einer Spritze oder Pipette exakt ab.
- Fülle das Aroma in das leere Fläschchen.
Beispiele für 5 % Aroma:
- 30-ml-Liquid → 1,5 ml Aroma
- 60-ml-Liquid → 3 ml Aroma
- 100-ml-Liquid → 5 ml Aroma
Tipp: Bei komplexen Aromen taste dich langsam heran: lieber nachträglich etwas stärker machen, als „überwürzen“.
Schritt 4: Nikotin hinzugeben (optional)
Wenn du Liquid mit Nikotin selber mischen möchtest, ist das ein wichtiger Schritt.
- Bestimme die Menge über einen Liquid-Rechner.
- Öffne den Nikotin-Shot vorsichtig.
- Entnimm die gewünschte Menge mit einer Spritze.
- Gib den Nikotin-Shot langsam ins Fläschchen.
Beispiel: 30 ml Liquid mit 6 mg Nikotin:
- 10-ml-Shot mit 20 mg/ml → 9 ml Nikotin-Shot
- Der Rest wird später mit der Base aufgefüllt.
Achtung: Achte darauf, die nikotinhaltige Flüssigkeit nicht zu verschütten. Bei Hautkontakt sofort abwaschen.
Schritt 5: Mit Base auffüllen
Jetzt kommt der „Füllstoff“, also deine PG/VG-Liquid Base:
- Fülle die Flasche bis zur gewünschten Menge auf.
- Arbeite bei dickflüssigen VG-Basen langsam.
- Fülle das Fläschchen nicht bis zum Rand — lasse ein bisschen Platz zum Schütteln.
Beliebte Basenverhältnisse:
- 50/50 → Allrounder, guter Geschmack & Throat Hit
- 70/30 VG/PG → mehr Dampf
- 30/70 VG/PG → intensiverer Geschmack, stärkerer „Hit“
Schritt 6: Schütteln
Jetzt wird’s sportlich, aber es lohnt sich. PG, VG, Aroma und Nikotin mischen sich nur mit Bewegung vollständig.
- Verschließe die Flasche.
- Schüttle mindestens 30 bis 60 Sekunden kräftig.
- Die Flüssigkeit sollte gleichmäßig aussehen.
- Wenn sich Aroma-Fasern absetzen: Schüttle das Fläschchen länger schütteln oder erneut am nächsten Tag!
Wichtig: Beachte die Reifezeit!
Schritt 8: Liquid testen & anpassen
Nach der Reifezeit:
- Gib ein paar Tropfen in den Tank.
- Teste den Geschmack.
- Erhöhe bei Bedarf den Aromagehalt leicht (max. +1 – 2 %).
- Wenn es zu stark ist, fülle etwas Base nach und schüttle die Flasche wieder gut.
Jetzt kannst du die Flasche beschriften mit Nikotinstärke, Base-Verhältnis und Mischdatum.
Ist es wirklich kostengünstiger, Liquids selber zu mischen?
Grundsätzlich ist es günstiger, ein Liquid aus Base, Aroma und Nikotin-Shots selbst herzustellen als ein vorgemischtes Liquid im Fachhandel zu kaufen. Für die nötige Grundausrüstung mit Base, Aromen, Nikotin-Shots, Spritzen und Co. benötigst du allerdings zunächst einiges an Geld.
| Bestandteil | Kosten |
| Aroma 10 ml | 4 – 10 € |
| Base 1 Liter | 320 – 350 € |
| Nikotin-Shots | Ca. 10 € |
| Fläschchen | ab ca. 50 ct pro Stück (abhängig von Größe und Qualität) |
Fazit: Die Base ist durch die Liquidsteuer der größte Posten, die Aromen sind auch ein Kostenfaktor. Wenn du viele Sorten probierst, steigt der Preis und du sparst beim Selbermischen von E-Liquids nicht so viel Geld.
Alternative Methoden: Für alle, die sicher & unkompliziert Liquid selbst mischen wollen
Prozente ausrechnen und wie im Chemielabor verschiedene Flüssigkeiten zusammenzumischen, ist dir zu kompliziert oder gefährlich? Dann solltest du die folgenden Möglichkeiten in Erwägung ziehen. Sie sind perfekt, wenn du mit dem Selbst-Mischen ein wenig experimentieren möchtest, aber nach einer besonders sicheren und einfachen Variante suchst.
Ready-to-Use Liquids
Du kannst zum Selbermischen zwei verschiedene Ready-to-Use-Liquids unkompliziert und ganz nach deinem persönlichen Geschmack zusammenmischen. Du kannst zum Beispiel:
- aus deinem liebsten Frucht-Liquid und einem Schuss Menthol-Liquid ein fruchtig-frisches Geschmackserlebnis schaffen oder
- aus Cappuccino und Vanille ein leckeres Vanille-Latte-Macchiato-Liquid schnell selber herstellen.
Der Vorteil: Du gehst kein Risiko ein, kannst dich kreativ ausleben und hast in jedem Fall ein sicheres Produkt, da beide Ausgangs-lLiquids registriert und von den zuständigen Behörden unter anderem auf sichere Inhaltsstoffe überprüft wurden. Außerdem ist dein selbstgemischtes Liquid sofort gebrauchsfertig.
Fertige Produkte
Shortfills, Longfills und Shake-and-Vape-Produkte
NShortfills, Longfills und Shake-and-Vape-Produkte
Neben fertigen Liquids, die du direkt in den Tank deiner E-Zigarette füllen kannst, gibt es inzwischen mehr und mehr neue Konzepte, zum Beispiel
- Shortfills,
- Longfills
- und Shake-and-Vape-Liquids (auch DIY-Liquids).
All diese Produkte bestehen aus einem nikotinfreien Aromakonzentrat, das du selbst mit aromafreier Base sowie mit oder ohne Nikotin anmischen kannst. Meist erhältst du diese Produkte in nicht ganz befüllten Flaschen (30, 60 oder 120 ml), die du dann direkt in der Flasche zusammenmischen kannst.
Hinweis: Der Geschmack entfaltet sich oft erst nach einer Wartezeit von rund vier Tagen optimal.
D-I-Y Produkte
Risiken beim Liquid selber herstellen: Was du beachten musst
Du solltest immer sehr vorsichtig und behutsam vorgehen, wenn du ein Liquid aus Base und Aroma selbst herstellst. Im schlimmsten Fall fügst du deiner Gesundheit durch das Dampfen ungeeigneter Substanzen ernsthaften Schaden zu. Das sind die größten Gefahren:
Fehlende Fachkenntnis
Wer sein Liquid selbst mischen möchte, sollte sich mit den verwendeten Inhaltsstoffen und den grundlegenden chemischen Vorgängen auseinandergesetzt haben.
Du solltest über folgende Dinge Bescheid wissen:
- Vorsicht mit den Substanzen: Die einzelnen Flüssigkeiten beim Selber-Mischen bestehen zum Teil aus hochkonzentrierten und giftigen Stoffen (z. B. Nikotin-Shots), die du auf keinen Fall pur einnehmen darfst.
- Hautkontakt vermeiden: Vermeide unbedingt Hautkontakt und den Kontakt mit Lebensmitteln beim Selbermischen. Einige Stoffe, zum Beispiel Nikotin, können Menschen auch über die Haut aufnehmen. Gerätst du mit dem Stoff in Kontakt, kannst du dich unter Umständen vergiften. Auch mit Nikotin in Kontakt geratene Lebensmittel darfst du nicht mehr verzehren. Trage deshalb unbedingt und zu jeder Zeit Sicherheitshandschuhe.
- Bei Berührung gründlich auswaschen: Solltest du trotzdem in Berührung mit den verwendeten Stoffen gekommen sein, wasche die betreffende Stelle sofort gründlich mit Seife unter fließendem Wasser ab.
- Von Kindern und Haustieren fernhalten: Sehr wichtig ist auch, dass du alle Stoffe in deiner Wohnung vor Kindern und Haustieren gut geschützt aufbewahrst und am besten beschriftet lagerst.
Wichtig: Suche unbedingt sofort einen Arzt auf, wenn du beim oder nach dem Mischen eine allergische oder ungewöhnliche Reaktion deines Köpers bemerkst.
Verwendung ungeeigneter Substanzen zum Dampfen
Nicht jedes Aroma ist zum Dampfen geeignet, manche können sogar schwere gesundheitliche Schäden verursachen: So sind zum Beispiel einige Lebensmittelaromen zum Dampfen ungeeignet. Wenn du dein selbst gemischtes Liquid vapest, nimmst du es inhalativ – also über den Atemweg – auf. Normale Lebensmittel sind jedoch physiologisch nicht dafür gedacht, in die Lunge zu gelangen.
Beispielsweise können ölhaltige Aromen (Backaromen) bei der Inhalation eine Lipidpneumonie auslösen: Dabei handelt es sich um eine Erkrankung der Lunge mit Entzündungssymptomen. Auch Vitamine, die bei Lebensmitteln teils als Stabilisatoren eingesetzt werden, können die Lungenfunktion nachhaltig beeinträchtigen.
Wichtig: Verwende deshalb immer nur hochwertige und geprüfte Inhaltsstoffe zum Selbermischen und Dampfen deiner E-Zigarette. Kaufe alle Produkte ausschließlich in einem qualifizierten Fachhandel.
Wie kann ich Liquids selber mischen & sicher vapen?
Ein Liquid selbst zu mischen, kann einige Vorteile bieten: Zum einen ist es günstiger als vorgefertigte Liquids zu kaufen, zum anderen kannst du deiner Kreativität dabei freien Lauf lassen und Geschmacksintensität sowie Aromagehalt ganz frei selbst bestimmen.
Andererseits:Liquids fertig gemischt vom Hersteller zu kaufen, ist deutlich bequemer und bedeutet ein viel geringeres gesundheitliches Risiko.
Die Möglichkeit verschiedene Geschmackssorten auszuprobieren und dabei die Nikotinstärke selbst zu bestimmen, bieten dir aber auch viele vorgefertigte Liquids, zum Beispiel durch die sogenannten DIY-Liquids bzw. Shake-and-Vape-Liquids. Möchtest du mehr erfahren? Dann stöbere gerne in unserem Onlineshop.
Oder hast du noch Fragen zum Selbermischen oder unseren Produkten? Dann melde dich jederzeit gerne bei uns über unser Kontaktformular oder telefonisch unter der Rufnummer +49 89-416 153 54.
Wir freuen uns auf deine Anfrage!
FAQ: Die wichtigsten Fragen zum Liquid selber mischen
Aroma, Base und ggf. Nikotin im passenden Verhältnis in eine Flasche geben, gut schütteln und reifen lassen. Ein Liquid-Rechner hilft bei den Mengen.
Base, Aroma, Nikotinshots (optional), Fläschchen, Spritzen, Etiketten und Handschuhe.
Je nach Hersteller 3 – 15 %. Die genaue Empfehlung steht immer auf der Verpackung.
Nein. Lebensmittelaromen oder Haushaltsöle sind gefährlich beim Inhalieren.
Zwischen 1 und 14 Tagen – abhängig vom Aroma. Fruchtaromen reifen meist schneller als cremige.
Ja, mit etwas Erfahrung. Der größte Kostenpunkt sind Basen.
Ja – du nutzt einfach nur Base und Aroma.
Ja, aber nur mit speziellen CBD-Isolaten oder CBD-Shots, die ausdrücklich fürs Dampfen geeignet sind. Normale Öle oder CBD-Tropfen dürfen niemals inhaliert werden, da sie die Lunge schädigen können. Achte auf geprüfte Produkte und genaue Dosierungshinweise.
Grundsätzlich ja: Du kannst PG und VG im gewünschten Verhältnis selbst mischen, z. B. 50/50 oder 70/30. Wichtig ist, ausschließlich hochwertiges, reines PG/VG in Pharmaqualität zu verwenden. Für Einsteiger ist eine bereits vorgemischte Base aus dem Fachhandel jedoch deutlich sicherer und unkomplizierter. Auch muss man die Regeln zur Liquidsteuer beachten!
Ja, das geht problemlos. Viele Vaper nutzen Base, um ein vorhandenes Liquid zu „strecken“ oder milder zu machen, z. B. wenn der Geschmack zu intensiv ist oder die Nikotinstärke reduziert werden soll. Einfach Base zugeben, gut schütteln und kurz reifen lassen.

Seit 2011 Geschäftsführer und Mitgründer von happy liquid.
Ursprünglich Mediziner, seit 2011 Dampfer und Kämpfer für Harm-Reduction.
Seit 2015 Mitglied und inzwischen Vorsitzender im DIN Arbeitskreis
NA 057-04-01-05 AK „E-Zigarette und Liquids für E-Zigaretten“,
Mitarbeiter im Gremium des CEN/TC 437 „Electronic cigarettes and e-liquids“,
sowie Mitarbeiter im Gremium des ISO/TC 126/SC3 „Vape and vapour products“.
2. Vorsitzender des „Bündnis für Tabakfreien Genuß e.V. „(BfTG e.V.).
Bildnachweis: Titelbild: happy liquid (Happy People GmbH); Bild 2: happy liquid (Happy People GmbH).; Bild 3: pixabay;